MALA und EDEK

Liebe, Mut und Leidenschaft in Auschwitz

Es liest und spielt Bettina Buchholz.

Gastauftritt: (Darsteller) Josef Schmid

Bühnenfassung und Inszenierung: Johannes Neuhauser

10 (weitgehend) ausverkaufte Vorstellungen

Premiere am 25. Oktober 2026 in der Tribüne Linz
 
Spielzeit 2025 / 2026
 

Besonderer Dank an Lorenz Sichelschmidt, Wieslaw Kielar, Jasek Blawut, Michael Zarnecki, Josef Czarnecki und jene ehemaligen KZ-Gefangenen, die bereit waren, ihre Erinnerungen an Mala und Edek offen und frei zu erzählen.

 

Bild: "Einer wird überleben" von Herbert Friedl / Foto ©Atelier Fleischmann
Fotos Mala und Edek: Quelle Wikipedia, Fotograf unbekannt
Foto Auschwitz: ©Stanislav Mucha
PRESSETEXT: 
Inmitten des hunderttausendfachen Mordens im KZ Auschwitz vollzieht sich Unglaubliches: Mala Zimetbaum, Jüdin, und Edek Galinski, Christ, verlieben sich unsterblich ineinander. Als sogenannte Funktionshäftlinge müssen sie für die Lager-SS Sklavenarbeit verrichten.
Mala hat Botengänge im Laufschritt auf dem weitläufigen KZ-Gelände zu erledigen, Edek ist für Reparaturarbeiten an den desolaten Latrinen zuständig. Unbeobachtete Momente nützen beide, um anderen KZ-Gefangenen Mut zu machen, ihnen zu helfen - und um sich heimlich zu treffen.
Regisseur Johannes Neuhauser und Schauspielerin Bettina Buchholz haben eine der unglaublichsten Liebesgeschichten auf die Bühne gebracht.

Foto: ©Brigitte_Pressler - Josef Schmid, Bettina Buchholz (v.l.n.r.)

Auszug aus der Theaterkritik vom 4. November 2025
David Klein
OÖ NACHRICHTEN
 
Das zutiefst berührende Stück "Mala & Edek" in der Tribüne Linz
Ihre Namen sind den wenigsten bekannt. Dabei sind ihre Liebe und ihr Schicksal so außergewöhnlich wie erschütternd: Als einzigem Liebespaar gelang Mala Zimetbaum und Edek Galinski im Juni 1944 die Flucht aus dem NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Zwei Wochen später wurden sie gefasst und ermordet.
 
Davon erzählt derzeit in der Tribüne Linz der Kulturverein Etty, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Theater über außergewöhnliche Menschen auf die Bühne zu bringen. Mit "Mala & Edek" gelingt das auf eindrückliche Weise.
 
Schauspielerin Bettina Buchholz verleiht in der von Johannes Neuhauser sorgfältig recherchierten szenischen Lesung der belgischen Jüdin Zimetbaum eine zärtliche und entschlossene Präsenz. Das behutsame Stück lässt sie für einen Abend "aus dem Jenseits zurückkehren", um zu erzählen: wie sie in einem liberalen Umfeld zu einer lebenshungrigen jungen Frau heranwuchs, von den Nazis deportiert wurde, ihre Fähigkeiten klug nutzte und sich im KZ in den Polen Edek verliebte. Diesen verkörpert wortlos, aber charismatisch Josef Schmid. In geschickt eingewobenen Einblendungen erzählen KZ-Überlebende, wie die als "Läuferin" eingesetzte Zimetbaum sie in den entscheidenden Momenten heimlich ermutigt und gewarnt hatte.
 
Ein Bild wird zurechtgerückt
Bis zu den grausamen Ermordungen Zimetbaums und Galinskis spannt sich der Bogen des klugen Stücks – das am Ende noch die nach Kriegsende entstandenen, falschen Erzählungen über deren Tod zurechtrückt.

Nach 90 Minuten herrscht bedrückte Stille – gefolgt von stehenden Ovationen.

Fazit: Ein Stück, dessen Wucht lange nachwirkt

Bettina Buchholz ©Brigitte_Pressler

Josef Schmid, Bettina Buchholz (v.l.n.r.) ©Reinhard_Winkler

ORF-Radio Ö1: Sendung über das Thetaerprojekt 

MALA und EDEK - Liebe, Mut und Leidenschaft in Auschwitz

Bettina Buchholz ©Reinhard_Winkler
Auszug aus der Premierenkritik 29. Oktober 2025
Eva Hammer
KRONENZEITUNG

Schauspielerin Bettina Buchholz verleiht der unglaublichen Lebens- und Liebesgeschichte erschütternde Nähe.
Das Spannungsfeld aus Liebe und Grauen breitet sich über den ganzen Raum aus und nimmt das Publikum mit.

Nach 90 Minuten folgt eine lange Stille - dann Applaus.
Sehr sehenswert.
Copyright by Kulturverein Etty ©2023

Kreative Umsetzung: Petra Mühlböck

bøa! Agentur GmbH, Linz